Christopher Nolan Retrospektive

Ab 27.08. bis Di. 01.09. im Rex

Regie: Christopher Nolan
Plakatmotiv "Christopher Nolan Retrospektive"
Frei ab 16 Jahren
OmU/OV
GB / 2026


Fünf Filme von Christopher Nolan zurück auf der großen Leinwand: Von seinem raffiniert verschachtelten Durchbruch Memento über die Neuerfindung des Batman-Mythos bis zum monumentalen Science-Fiction-Epos Interstellar zeigt unsere Retrospektive einige der prägenden Filme eines der erfolgreichsten und einflussreichsten Regisseure des modernen Kinos.

Alle Vorstellungen um 20:00 Uhr · Einheitspreis 10,00 € · Rex-Kino 

Do. 27.08. · Batman Begins
2005 | 140 Min. | OV
Wie wurde Bruce Wayne zu Batman? Christopher Nolan erzählt den Mythos als düstere Ursprungsgeschichte neu: Christian Bale kehrt als von Verlust und Schuld geprägter Bruce Wayne nach Gotham City zurück und wird zum maskierten Kämpfer gegen eine Stadt, die immer tiefer in Korruption und Gewalt versinkt. Mit Michael Caine, Liam Neeson und Gary Oldman.

Fr. 28.08. · Memento
2000 | 109 Min. | OmU
Leonard Shelby, der den Mann sucht, der seine Frau ermordet hat – doch seit einer Verletzung kann er keine neuen Erinnerungen mehr speichern. Mit Notizen, Polaroids und Tätowierungen versucht er, die Wahrheit festzuhalten, während Nolan seine Geschichte rückwärts erzählt. Mit Carrie-Anne Moss und Joe Pantoliano.

Sa. 29.08. · The Dark Knight
2008 | 152 Min. | OV
Batman, Lieutenant Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent scheinen Gothams Unterwelt endlich zurückzudrängen. Doch mit dem Joker (Heath Ledger) tritt ein Gegner auf den Plan, dem es nicht um Geld oder Macht geht, sondern darum, die moralische Ordnung der Stadt ins Chaos zu stürzen. Mit Aaron Eckhart, Michael Caine und Gary Oldman.

Mo. 31.08. · The Prestige – Meister der Magie
2006 | 128 Min. | OmU
Hugh Jackman und Christian Bale spielen zwei Zauberkünstler im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts, deren Freundschaft in erbitterte Rivalität umschlägt. Ihr Wettstreit um die vollkommenste Illusion entwickelt sich zu einer zerstörerischen Obsession. Mit Michael Caine, Scarlett Johansson und David Bowie.

Di. 01.09. · Interstellar
2014 | 169 Min. | OV
Die Erde wird zunehmend unbewohnbar, und die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel. Matthew McConaughey bricht als ehemaliger Pilot Cooper durch ein Wurmloch auf, um nach einer neuen Heimat für die Menschheit zu suchen – und muss dafür seine Familie zurücklassen. Mit Anne Hathaway, Jessica Chastain und Michael Caine.

Mehr Infos zum Film unter https://www.warnerbros.com/movies/batman-begins

Französische Filmtage Bonn 2026

Ab Mi. 2.9. bis Mi. 9.9. in der Neuen Filmbühne

Regie: diverse
Plakatmotiv "Französische Filmtage Bonn 2026"
OmU
F / 2025

Save the Date: Französische Filmtage 2026    Mi. 2.9. bis Mi. 9.9.    
10 Filme, 8 Spieltage 
Festivalpass  50,- €  Eintritt: Normal: 10,- + 9,- € Überlänge/Gast + 1,- € 
Natürlich sind Cineville Abos gültig.

(1) Mittwoch 2.9. 20:00 Uhr  Eröffnungsfilm mit Empfang 
Bergers  –  Hirten  – Mit  827 Schaffen durch die Provence  CA/F 2024 113 Min. 
von Sophie Deraspe | CA/FR 2024 | 113 Min.
Mit: Félix-Antoine Duval, Solène Rigot, Guilaine Londez, Michel Benizri, David Ayala
Werbetexter Mathyas steigt aus und wird Schäfer in der Provence.

(2)  Donnerstag 3.9. 20.00 Uhr 
Le Rêve américain - The American Dream   F 2026 121 Min.
Buch und Regie: Anthony Marciano
Mit Raphaël Quenard, Jean-Pascal Zadi, Djibi Diakhaté
Zwei Basketball Enthusiasten wollen ihren großen Traum verwirklichen.

(3)   Freitag 4.9. 20:00 Uhr
Folichonneries -  Follies    CAN 2025 101 Min.  
Von Éric K. Boulianne
Mit Éric K. Boulianne, Catherine Chabot, Sophie Letourneur, Julie Le Breton, Ève Landry
Beziehungskomödie
„Unbedachtheiten“ oder „Torheiten“ fühlt Sehnsüchten eines Paares nach und lässt deren Töchtern  mit großer Gnadenlosigkeit die unbeholfenen Selbstfindungsbemühungen ihrer Eltern auseinandernehmen.

(4) Samstag  5.9.  20:00 Uhr
Le Crime du 3e étage  - Murder in the Building 
Regie:  Rémi Bezançon  F 2026 104 Min.
Schauspieler:   Gilles Lellouche, Laetitia Casta, Guillaume Gallienne
Kriminalkomödie
Colette, eine begeisterte Hitchcock-Expertin, verdächtigt Yann, den neuen Nachbarn, seine Frau getötet zu haben. François, ihr Ehemann und Thrillerautor, ist nicht sehr begeistert von der Idee. 

(5) Sonntag 6.9. 20:00 Uhr
Kika – Madame Kika  
Von Alexe Poukine  BE 2025 110 Min.  (FSK 16)
Drehbuch: Alexe Poukine, Thomas Van Zuylen
Mit Manon Clavel,  Makita Samba,  Anaël Snoek
Tragikomödie
Während sie mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, wird Kika mit dem plötzlichen Tod ihres Partners konfrontiert. Pleite und mit gebrochenem Herzen muss sie ihre Prioritäten neu setzen:
1. Stark bleiben, 2. Geld machen – und zwar schnell.
Das Portrait einer Frau zwischen Trauer und ökonomischem Druck. Zärtlich, liebevoll und bitter-komisch.

(6) Montag 7.9.  20:00 Uhr
L’Affaire Bojarski - Der perfekte Schein 
Regie:  Jean-Paul Salomé    F 2025 128 Min.
Mit Reda Kateb, Sara Giraudeau, Bastien Bouillon, Pierre Lottin, Olivier Loustau
Hochspannendes Katz und Maus Spiel zwischen einem genialen Geldfälscher und dem ermittelnden Polizisten. Nach einer wahren Begebenheit.

(7) Dienstag 8.9.:
 
Bonn: 18:00 “La poupée -  Frühstück bei Audrey”, 20:15 “À pied d’œuvre - Down and out in Paris”
 
Köln 18:00 “À pied d’œuvre - Down and out in Paris”, 20:15 “La poupée - Frühstück bei Audrey”

(7) Zusatzvorstellung zu Frühstück bei Audrey  (Dienstag 8.9.)
À pied d’œuvre  - Down and out in Paris    F 2025 92 Min
Regie: Valérie Donzelli
Mit Bastien Bouillon, André Marcon, Virginie Ledoyen
Nachdem er jahrelang erfolgreich als Fotograf gearbeitet hat, beschließt Franck eines Tages, seinen Job an den Nagel zu hängen und endlich das zu tun, was er schon immer wollte: schreiben. 

(7) mit Besuch der Regisseurin Sophie Beaulieu Dienstag 8.9.
La poupée  -  Frühstück bei Audrey     F 2025  80 Min.
Regie: Sophie Beaulieu
Mit Cécile de France, Vincent Macaigne, Marianne Basler, Zoé Marchal, Gilbert Melki
Seit Rémi (Vincent Macaigne) von seiner großen Liebe verlassen wurde, lebt der kauzige Kunstrasenverkäufer mit menschlichen Puppen. Die stellen keine Ansprüche und wenn sie ihm nicht mehr gefällt bestellt er eine Neue.

(8) Zusatzvorstellung Mi. 9.9.  18:00 Uhr
Le Lac  
von Fabrice Aragno   CH 2025 80 Min.  
Mit Clotilde Courau und Bernard Stamm
 Zwei Segler auf einer mehrtägigen Regatta über den Genfer See. 

(8)  Abschlußfilm mit Empfang und Verkündung des  Publikumspreises,  Mittwoch 9.9.  20:00 Uhr
De la Comédie-Française  - Comédie Française F 2026  75 Min.
Regie Martin Darondeau, Bertrand Usclat
Mit Pauline Clément, Laurent Stocker, Julien Frison, Marina Hands, Adeline D'Hermy
In der berühmten Comédie-Française, einem der führenden Theater in Frankreichs Hauptstadt, herrscht drei Stunden vor dem Regiedebüt von Nina das totale Chaos. Kann Nina ihre Premiere retten?
Mehr Infos zum Film unter https://frz.filmtage-bonn.de/

Lebensansichten eines Huhns

Ab 27.08. in der Neuen Filmbühne

Regie: György Pálfi
Plakatmotiv "Lebensansichten eines Huhns"
Frei ab 12 Jahren
D H GR / 2025
Am Anfang war das Ei. Oder doch das Huhn? Für die existenziellste aller Fragen bleibt auf einer Hühnerfarm wenig Zeit. Es ist das Los des flauschigen Federviehs, dass es los muss – direkt nach dem Schlüpfen über Fabriklaufbänder und Autobahnen – und nicht selten im Suppentopf endet. Der Zufall will es, dass auf einem griechischen Hühnerhof ein schwarz gefiedertes und besonders kluges Hühnchen eines Tages entschlüpft und loszieht in die große, weite Welt. Nach einem Tankstellen-Rendezvous mit einem hungrigen Fuchs nutzt es eine Mitfahrgelegenheit mit einem Lkw. Doch ein Hund verschleppt das renitente Federtier auf den Hinterhof eines heruntergekommenen Restaurants. Dessen alternder Besitzer steht nur scheinbar besser da, denn der Laden läuft nicht mehr und schlecht gelaunte Schmuggler gehen ein und aus. Für das Huhn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Es beweist sich in der Hühnerstall-Hierarchie, zankt mit Puten, gewinnt das Herz des Hahns und erschließt neues Terrain auf der Suche nach einem Brutplatz. Dabei stolpert es in die kriminellen Verstrickungen der dort lebenden Familie, die ihrerseits ums Überleben kämpft. Und dabei den Kükenwunsch der unerschrockenen Henne unweigerlich durchkreuzt.

Von Hühnern und Menschen: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier. Von ihrer manchmal komplizierten Koexistenz erzählt der preisgekrönte Regisseur György Pálfi eindringlich und mit einem genialen Kunstgriff: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist sowohl die emanzipierte Autobiographie einer Körnerpickerin als auch eine sehr originelle Geschichte über das Abenteuer des Erzählens. Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/lebensansichten-eines-huhns-179

Where The Waves Took Her

Ab Sonntag, 30.08. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Jana Stallein
Plakatmotiv "Where The Waves Took Her"
Frei ab 12 Jahren
OmU
D / 2025
Sonntag, 30.08. um 11 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Jana Stallein.

Nachfolgetermin: Sonntag, 06.09. um 11 Uhr 

In Originalfassung mit deutschen Untertiteln. 

Eintritt: 11 € / 10 € ermäßigt 

Die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist für viele Menschen oft die letzte Hoffnung, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da zunehmend auch Frauen und Kinder gezwungen sind, eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt anzutreten, gehört eine Hebamme mittlerweile zur festen Besatzung eines Seenotrettungsschiffes. „Where the Waves Took Her“ begleitet die erste Rettungsmission der Berliner Hebamme Anne-Katrin. Ihre Reise wird parallel zur Fluchtgeschichte der Frauen erzählt.

Während wir mit Anne-Katrin das starke, weibliche Versorgungsteam an Bord kennenlernen und mit ihnen auf den Ernstfall vorbereitet werden, erzählen die geflüchteten Frauen auf einer besonders gestalteten visuellen Ebene aus Langzeitbelichtungen und in einem mit Wasser gefüllten Studio über das Leid, was die Flucht nach Europa für sie mit sich gebracht hat. Die Langzeitbelichtungen schaffen verwischte, poetische Bilder, die nicht nur zur Anonymisierung und zum Schutz dienen, sondern gleichzeitig auch die emotionale Brisanz der Situation auf eine neue Art und Weise vermitteln. Auf dem Schiff treffen die Welten der Frauen und der Crew dann für einen kurzen Moment aufeinander, bevor die Frauen in Italien ankommen und eine weitere Reise ins Ungewisse startet. Mehr Infos zum Film unter https://ucm.one/de/where-the-waves-took-her/

Vaterland

Ab 03.09. | Preview mit Cineville: Sonntag, 30.08. um 19 Uhr im Rex

Regie: Pawel Pawlikowski
Plakatmotiv "Vaterland"
F PL I D / 2026
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble. Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/vaterland-196

Exhibition on Screen: Sommerreihe 2026

Ab August im Rex

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Sommerreihe 2026"
OmU
GB / 2026

EXHIBITION ON SCREEN – Sommerreihe im Rex

Erleben Sie die großen Meister der Kunst auf der Kinoleinwand: Die preisgekrönte Dokumentarfilmreihe Exhibition on Screen bringt weltberühmte Künstler und ihre Werke mit exklusiven Einblicken in die bedeutendsten Museen und Ausstellungen der Welt ins Kino. Sonntags beginnen alle Vorstellungen um 11:00 Uhr. Mittwochstermine werden noch bekannt gegeben. Eintritt: 10 € | Auch für Cineville-Mitglieder nutzbar.

Abschlussfilm:
So 30.08. um 11 Uhr & Mi 02.09. 14:45 Uhr 

Vincent van Gogh: A New Way of SeeingVincent van Gogh – Ein neuer Blick auf den Meister

Entdecken Sie die dramatische Geschichte und ikonischen Arbeiten des weltweit beliebtesten Künstlers Vincent van Gogh. Genießen Sie eine einmalige und detaillierte Besichtigung der Schätze des Amsterdamer Van-Gogh-Museums in einem brillanten und neuen Dokumentationsfilm über einen der weltweit faszinierendsten und beliebtesten Künstler. In Zusammenarbeit mit den Experten des Van-Gogh-Museum erleben Sie nicht nur die legendären Meisterwerke van Goghs auf der großen Leinwand, sondern erhalten einen intensiven Einblick hinter die Arbeit des Künstlers. Speziell geladene Gäste, darunter weltbekannte Kuratoren und Kunsthistoriker, geben anlässlich seines 125-jährigen Todestages exklusive Interviews und interpretieren dabei nicht nur die weltbekannten Gemälde sondern auch van Goghs Leben selbst. Wir präsentieren Ihnen diese fantastische Ausstellung in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln - natürlich in perfektem HD und brillantem 5.1. Surround Sound.

Mehr Infos zum Film unter https://seventh-art.com/product/rembrandt-from-the-national-gallery-london-and-rijksmuseum-amsterdam/

Teenage Sex And Death At Camp Miasma

Ab Sonntag, 30.08. & Mittwoch, 02.09. jeweils um 21 Uhr im Rex

Regie: Jane Schoenbrun
Plakatmotiv "Teenage Sex And Death At Camp Miasma"
Frei ab 16 Jahren
OmU
USA / 2026
Die ambitionierte queere Filmemacherin (Hannah Einbinder) erhält den Auftrag, einen neuen Teil für die finanziell schwächelnde Slasherfilm-Reihe Camp Miasma zu drehen. Im Zuge der Arbeit entwickelt sie eine zunehmende Faszination für das „Final Girl“ des Originals (Gillian Anderson) und schließlich gelingt es ihr, die inzwischen zurückgezogen lebende Frau noch einmal für die Reihe zu engagieren. Bald aber führt die Begegnung mit der mysteriösen Frau in ungekannte, von Wahnvorstellungen geprägte Untiefen der Angst und Lust. 


Bei seiner Premiere in Cannes wurde der Film von der Kritik einstimmig gefeiert und mit der Queer Palm ausgezeichnet.

Mehr Infos zum Film unter https://mubi.com/de/campmiasma

Along the River

Ab Mittwoch, 02.09 um 18:30 Uhr im Rex

Regie: Gerburg Rohde-Dahl
Plakatmotiv "Along the River"
D / 2026

Mittwoch, 2. September um 18:30 Uhr im Rex
Sondervorstellung in Anwesenheit der Regisseurin Gerburg Rohde-Dahl mit anschließendem Filmgespräch

Dokumentarfilm | 2024 | 62 Min. | OmU

Vier Monate nach dem 7. Oktober 2023 begegnen sich Palästinenser, Israelis und Deutsche in einem neuntägigen Seminar in Deutschland. Der Dokumentarfilm „Along the River“ von Gerburg Rohde-Dahl begleitet diesen sensiblen und herausfordernden Dialog und zeigt, wie Zuhören, Empathie und die Bereitschaft zur Begegnung neue Perspektiven eröffnen können. Der Film wirft die Frage auf, wie Verständigung trotz Gewalt, Leid und tiefen Gegensätzen gelingen kann.

Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einem Filmgespräch mit der Filmemacherin Gerburg Rohde-Dahl ein. Die Moderation übernimmt Dr. Anna-Kathrin Quaas. Dabei gibt es Gelegenheit, über die Entstehung des preisgekrönten Films, die Erfahrungen der Beteiligten und die Bedeutung von Dialog in konfliktreichen Zeiten ins Gespräch zu kommen.

Eintritt frei – Spenden erbeten.

Eine Veranstaltung des Evangelischen Forums Bonn mit der Trinitatiskirchengemeinde Bonn in Kooperation mit dem Rex-Lichtspieltheater.

Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/1091458708

Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Ab 03.09. im Rex

Regie: Annelie Boros und Vera Brückner
Plakatmotiv "Wer weiß schon, was ein Leben ist?"
D / 2026
Zum 150. Geburtstag der Malerin Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an. Je tiefer sie in deren Welt eintaucht, desto mehr wird die Suche auch zu einer Begegnung mit sich selbst. So entsteht ein poetischer Film über künstlerische Freiheit, weibliche Selbstbestimmung und die zeitlose Frage: Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.

Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.

Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen. Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/wer-weiss-schon/kinotermine/

Hirten

Ab 10.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Sophie Deraspe
Plakatmotiv "Hirten"
CA F / 2024
Werbetexter Mathyas (Félix-Antoine Duval) reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe.

Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt. Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/hirten.html

Frühstück bei Audrey

Ab 10.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Sophie Beaulieu
Plakatmotiv "Frühstück bei Audrey"
Frei ab 12 Jahren
F / 2026
Seit Rémi (Vincent Macaigne) von seiner großen Liebe aus Schulzeiten verlassen wurde, versinkt der kauzige Kunstrasenverkäufer in einsamer Zweisamkeit. Die Liebeslücke füllt er nämlich seither mit Sexpuppen, die bei mediokren Mikrowellenmahlzeiten keine Miene verziehen und keinerlei Ansprüche stellen – weder im Bett noch in Gefühlsfragen. Nur das Kennenlernen von Freunden und Familie gestaltet sich schwierig – die wissen nämlich nichts von der wahren Konsistenz seiner besseren Hälfte. Das Problem scheint gelöst als Audrey (Zoé Marchal), die aktuelle Partnerin aus Plastik, plötzlich zum Leben erwacht. Während Audrey nun wortwörtlich am eigenen Leib erfährt, was es heißt, Frau zu sein, wittert Rémi seine Chance auf neues Glück – nicht nur in der Form männlicher Neidbekundungen, sondern in Audrey selbst. Die ist schlichtweg die perfekte Frau – zumindest äußerlich. Wenn es um Hausfrauenalltag und den Umgang mit Schwiegereltern geht, verhält sich die ehemalige Puppe nämlich ganz und gar nicht damenhaft. Rémi kommt ins Zweifeln, ob die große Liebe wirklich auf seine Wünsche zugeschnitten werden kann. Und hat er sich nicht sowieso längst Hals über Kopf in seine neue Arbeitskollegin Patricia (Cécile de France) verliebt?

Das wunderbar aufgelegte Schauspielensemble bestehend aus Vincent Macaigne (TAGEBUCH EINER PARISER AFFÄRE), Cécile de France (DIE FARBEN DER ZEIT) und Kino-Newcomerin Zoé Marchal, in der Rolle der Audrey, lässt in FRÜHSTÜCK BEI AUDREY keine Minute Leerlauf zu. Das Spielfilmdebüt der französischen Regisseurin Sophie Beaulieu ist frech, pointiert und überaus witzig – eine geistreiche Liebeskomödie am Puls der Zeit über gemischte Gefühle und den Mut, den es braucht, sie in Reinform ertragen zu wollen. Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/fruehstueck-bei-audrey-193

Close

Ab Sonntag, 13.09. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Lukas Dhont
Plakatmotiv "Close"
Frei ab 12 Jahren
B F NL / 2022

Close – Filmgespräch zum Welttag der Suizidprävention 2026

Sonntag, 13. September um 11 Uhr in der Neuen Film-Bühne
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Regie: Lukas Dhont | Belgien/Frankreich/Niederlande | 2022 | 105 Min. | FSK 12

Das preisgekrönte Jugenddrama „Close“ von Lukas Dhont greift auf sensible und eindringliche Weise Themen wie psychische Belastung, Verlust und die Bedeutung naher Beziehungen auf.

Im Anschluss an die Vorführung spricht Dr. Doris Bremm vom Katholischen Bildungsforum Bonn mit Anna Hoff von der Katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen und Dagmar Fox von der TelefonSeelsorge über psychische Belastungen, den Umgang mit Krisen sowie die Bedeutung von Offenheit und frühzeitiger Unterstützung.

Eintritt: 10 € / 9 € ermäßigt

Oscar-Nominierung: Bester internationaler Film

Großer Preis der Jury Cannes 2022.

Seit ihrer frühesten Kindheit verbringen die 13-jährigen Léo und Rémi viel Zeit miteinander, in ihrer Vertrautheit wirken sie fast wie Brüder. Eines schönen Tages aber ändert sich etwas in ihrem Verhältnis zueinander und kommt es zu einer irreversiblen Trennung. Wie damit umzugehen ist, dem spürt der belgische Regisseur Lukas Dhont in seinem bei aller Schicksalsschwere von poetischen Momenten durchsetztem Drama nach. Dabei findet er immer wieder großartige Bilder, die das Unaussprechliche der auf eine harte Probe gestellten Freundschaft einfühlsam beschreiben und das Publikum bei der Suche nach Antworten auf schwierige Fragen mitfühlen lassen.

Mehr Infos zum Film unter https://close.film/

Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit

Ab Sonntag, 13.09. um 13:30 Uhr im Rex

Regie: Gabriele Schärer
Plakatmotiv "Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit"
OmU (Schweizterdt.)
CH / 2025
Sonntag, 13.08. um 13:30 Uhr zum Tag des Denkmalschutzes im Rex-Kino.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Podiumsgespräch zu der Frage statt: „Wie kann nachhaltiges Bauen gelingen und was können wir von der Denkmalpflege lernen?“  

Mit dabei: Marc Förster, Deutsche Stiftung Denkmalschutz; ausgezeichnet mit dem RealGreen Award Sonderpreis „Exzellenz in der Bestandstransformation" für die serielle Sanierung eines Wohnhauses in Frankfurt-Ostend. Weitere Gäste aus Architektur, Denkmalpflege und Hochschule sind in Planung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tags des offenen Denkmals und in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt.


Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen.
Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit.
Barbara Buser ist die Pionierin der Nachhaltigkeit und beeindruckt durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft. Sie hat Areale, öffentliche Räume, Häuser und Plätze in Winterthur, Basel und Zürich – um nur einige wenige Orte zu nennen – nachhaltig zu lebendigen und zukunftsweisenden Begegnungsorten umgestaltet. Auch in Deutschland hat sie unzählige Projekte inspiriert und beraten.
2020 erhielt sie den Meret Oppenheim Preis, eine der wichtigsten Auszeichnungen für Kunst- und Architekturschaffende in der Schweiz. Sie studierte an der ETH und arbeitete in Kooperation mit der Technischen Hochschule im Sudan und Tansania bevor sie in der Schweiz begann, ihre Visionen für zukünftiges Bauen umzusetzen.
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – ein Film, der Erstaunliches vermittelt, inspiriert und zum Nachdenken anregt – all das mit viel Schwung, Humor und Leichtigkeit. Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/barbara-buser/

Ich will dich - Begegnungen mit Hilde Domin

Ab Sonntag, 13.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: Anna Ditges
Plakatmotiv "Ich will dich - Begegnungen mit Hilde Domin"
Frei ab 12 Jahren
D / 2007

Hommage an Hilde Domin So. 13.09. um 11 Uhr in Anwesenheit der Filmemacherin Anna Ditges.

Anlässlich des 100. Geburtstags von Hilde Domin.

Eine junge Filmemacherin entdeckt die Lyrik von Hilde Domin und beschließt, die berühmte Dichterin kennen zu lernen. Sie trifft auf eine wache, unkonventionelle 95jährige in ihrer Heidelberger Wohnung voller Bücher, Rosen und Erinnerungen – mit einer Lebensgeschichte, in der sich das letzte Jahrhundert spiegelt.
Hilde Domin, Jahrgang 1909, erzählt mit großer Offenheit aus ihrem außergewöhnlichen Leben: von ihrer Kindheit in Köln, von 20 langen Jahren im Exil, von der Rückkehr nach Deutschland und ihrer späten Karriere als Dichterin. Zum ersten Mal spricht sie vor der Kamera über Erwin, die große Liebe ihres Lebens, und über ihre Einsamkeit im Alter. Themen, die der individuelle Blick der Autorin in ausdrucksstarken Bildern festhält.

Anna Ditges, Jahrgang 1978, hat Hilde Domin immer wieder besucht und die alte Frau in ihrem Alltag, auf Reisen und quer durch ihre Erinnerungen begleitet – fast zwei Jahre lang, bis zum Tod von Hilde Domin im Februar 2006. Entstanden ist ein intimer und bewegender Film, der in seiner Konzentration auf das Wesentliche ähnlich präzise und eindringlich ist wie die schnörkellose Lyrik der Hilde Domin.
'Ich will dich' ist ein sehr persönlicher, direkter Film über Werk und Leben der Dichterin Hilde Domin – gedreht von einer fast 70 Jahre jüngeren Filmemacherin: Anna Ditges hat die Grande Dame der deutschen Nachkriegsliteratur durch die letzten zwei Jahre ihres langen und spannungsreichen Lebens mit der Kamera begleitet.

Mehr Infos zum Film unter http://ichwilldich-derfilm.de

Kinderwagen-Kino

Ab Mittwoch, 16.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: Kirk Jones
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino"
Frei ab 12 Jahren
GB / 2025

AB JETZT NEU: jeden 3. Mittwoch im Monat!

Das Kinderwagen-Kino macht eine Sommerpause bis einschließlich August.

Nächste Vorstellung: Mittwoch, 16.09. um 11 Uhr

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Mehr Infos zum Film unter https://parismurdermystery.de/

Adams Acht

Ab 17.09. im Rex

Regie: Hannu Salonen
Plakatmotiv "Adams Acht"
Frei ab 6 Jahren
D / 2026
Nach einer wahren Geschichte: Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR. Hier unterrichtet der Lehrer Karl Adam und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer und Außenseiter, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in ihnen, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Und während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt... Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile – bereit, Geschichte zu schreiben… Mehr Infos zum Film unter https://www.adamsacht.de/de

Gentle Monster

Ab 17.09. im Rex

Ab 17.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Marie Kreutzer
Plakatmotiv "Gentle Monster"
Frei ab 16 Jahren
D F A / 2026
Die Konzertpianistin Lucy (Léa Seydoux) zieht mit ihrem Mann Philip (Laurence Rupp) und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa (Jella Haase) gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?

Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst. Mehr Infos zum Film unter https://alamodefilm.de/filme/gentle-monster/

Ein Nobody gegen Putin

Ab 17.09. im Rex

Regie: David Borenstein und Pavel Talankin
Plakatmotiv "Ein Nobody gegen Putin"
DK CZ / 2025
Die Geschichte eines stillen Widerstands.

Ausgezeichnet mit dem Oscar® und dem BAFTA als Bester Dokumentarfilm sowie eingeladen zu über 100 internationalen Filmfestivals zählt Ein Nobody gegen Putin zu den international meistbeachteten Dokumentarfilmen des Jahres. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt der Film von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem.

Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend.

Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt.

Über zwei Jahre begleitet Pasha den Wandel des Schulalltags und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert. Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/ein-nobody-gegen-putin/

Frost ohne Schnee und Eis

Ab 17.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Asgeir Helgestad
Plakatmotiv "Frost ohne Schnee und Eis"
Frei ab 6 Jahren
NOR D / 2026
Die Inselgruppe Spitzbergen im Nordatlantik ist der Ort, der sich global im letzten Jahrzehnt am schnellsten erwärmt hat. Der norwegische Filmemacher Asgeir Helgestad dokumentiert, wie sich der Klimawandel auf eine Eisbärenmutter namens Frost auswirkt, die ihre Jungen nun ohne Schnee und Eis aufziehen muss. Mehr Infos zum Film unter https://www.filmweltverleih.de/cinema/movie/frost-ohne-schnee-und-eis

Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf

Ab Sonntag, 20.09. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel
Plakatmotiv "Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf"
Frei ab 12 Jahren
D / 2026

Albrecht Weinberg ist mit 100 Jahren der letzte lebende Jude Ostfrieslands, der den Holocaust überlebt hat. Nachdem er sein Leben in den USA verbracht hat, kehrt er nun zurück in ein ihm fremd gewordenes Deutschland, um seine Geschichte zu erzählen. Dabei erhält er Unterstützung von seiner engen Vertrauten Gerda Dänekas im Kampf gegen das Schweigen und das Vergessen.

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/albrecht-weinberg/

Mephisto

Ab Sonntag, 20.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: István Szabó
Plakatmotiv "Mephisto"
Frei ab 12 Jahren
BRD, HU, AT / 1981

Der Film folgt Hendrik Höfgens Aufstieg vom Provinzmimen zum Intendanten der Berliner Staatsschauspiele während der NS-Diktatur. Dieser braucht den Erfolg wie andere die Luft zum Atmen. Er heiratet die Tochter eines einflussreichen Autors, schmeichelt sich bei den Nazis ein und wird bald zum Intendanten des Berliner Staatstheaters ernannt.

Das Porträt des charismatischen, karrierebesessenen Künstlers basiert auf dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann. In dem 1936 im Exil erschienenen Buch trägt Höfgen unverkennbar die Züge des Theatergenies Gustaf Gründgens, der drei Jahre mit Erika Mann verheiratet war.

XXXIV. Internationale Filmfestspiele Cannes (1981): Preis für das beste Drehbuch und Kritikerpreis für den besten Beitrag im offiziellen Programm.
Oscarverleihung (1982): Oscar für den besten ausländischen Film

Bad Apples

Ab 24.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Jonatan Etzler
Plakatmotiv "Bad Apples"
Frei ab 16 Jahren
USA / 2025
Die Grundschullehrerin Maria setzt alles daran, ihre Klasse von Zehnjährigen zu begeistern und zu fördern. Doch ein einzelner, besonders chaotischer und unberechenbarer Schüler bringt den Unterricht immer wieder aus dem Gleichgewicht. Während ihre berufliche Zukunft zunehmend infrage gestellt wird und das Verhalten des Kindes immer weiter eskaliert, trifft Maria eine Reihe folgenschwerer Fehlentscheidungen. Diese führen schließlich dazu, dass sie den Schüler versehentlich mit nach Hause nimmt und dort einschließt. Verzweifelt versucht Maria, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Doch als die Klasse plötzlich aufblüht und sowohl Kollegium als auch Eltern von den positiven Veränderungen begeistert sind, scheint es keinen einfachen Ausweg aus ihrem Dilemma zu geben

Exhibition on Screen 2026

Ab Sonntag, 27.09. um 11 Uhr + Folgetermine im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Exhibition on Screen 2026"
Frei ab 6 Jahren
OmU
GB / 2026

Exhibition on Screen – Alle Filme jeweils um 11 Uhr | Eintritt: 12 € / 10 €

EXHIBITION ON SCREEN ist die bahnbrechende Reihe preisgekrönter Filme, die größten Ausstellungen, Künstler und Galerien der Welt in die Kinos auf der ganzen Welt bringen. Zu den vergangenen Produktionen, die exklusiven Zugang erhielten, gehörten Matisse aus der Tate Modern und MoMA, Painting the Modern Garden von der Royal Academy of Arts und Vincent van Gogh: A New Way of Seeing vom Van Gogh-Museum.

Exhibition on Screen bietet filmische Einblicke in das persönliche und kreative Leben der beliebtesten Künstler der Geschichte und ihrer Werke. Seit dem Start im Jahr 2012 wurden mehr als 35 Filme veröffentlicht, und das Unternehmen hat weltweit mehr als vier Millionen Kinoplätze verkauft

Exhibition on Screen: James McNeill Whistler

Sonntag, 27. September 2026

James McNeill Whistler gilt als einer der bedeutenden Neuerer der Kunst des 19. Jahrhunderts. Als Zeitgenosse der Impressionisten wurde er von Künstlern wie Van Gogh und Manet bewundert. Mit kühnen Experimenten und seinem Streben nach „Kunst um der Kunst willen“ durchbrach er die Konventionen der viktorianischen Gesellschaft und entwickelte ein neues Schönheitsideal. Sein berühmtestes Werk, Arrangement in Grau und Schwarz Nr. 1, besser bekannt als „Whistlers Mutter“, zählt heute zu den bekanntesten Gemälden der Kunstgeschichte.

Anlässlich der ersten großen Whistler-Retrospektive der Tate Britain seit drei Jahrzehnten präsentiert Exhibition on Screen weltberühmte Meisterwerke und selten gezeigte Arbeiten und erzählt die faszinierende Geschichte des Künstlers hinter den Bildern.

Regie: David Bickerstaff | 90 Min.

Exhibition on Screen: Renoir und die Liebe

Sonntag, 7. Februar 2027

Pierre-Auguste Renoir ist einer der bekanntesten Künstler der Welt. Der Mitbegründer des Impressionismus entwickelte seine Kunst zeitlebens weiter und war besonders für seine Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen bekannt.

Mit exklusivem Zugang zur großen Ausstellung der National Gallery in London bringt Exhibition on Screen Renoirs Meisterwerke auf die Kinoleinwand. Führende Experten beleuchten sein außergewöhnliches Können und seinen Einfluss als Meister der Farbe und der menschlichen Beziehungen. Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit der National Gallery in London und dem Musée d’Orsay in Paris.

Regie: Ali Ray | 90 Min.

Exhibition on Screen: Monet

Sonntag, 6. Juni 2027

Claude Monet ist einer der populärsten Maler der Welt und die Leitfigur des Impressionismus. Sein revolutionärer Umgang mit Licht und Farbe prägte eine ganze Kunstrichtung, während sein Garten zum Schauplatz einiger der berühmtesten Werke der Kunstgeschichte wurde.

Anlässlich der großen Ausstellung Monet: Painting Time in der Tate Britain präsentiert Exhibition on Screen die Geschichte des legendären Künstlers auf der Kinoleinwand. Der Film zeigt berühmte Meisterwerke und erzählt von Leidenschaft und Rebellion im Leben des Mannes, der der weltweit beliebtesten Kunstbewegung ihren Namen gab.

90 Min.

Mehr Infos zum Film unter https://seventh-art.com/product/j-m-whistler/

Queen Budapest

Ab Mi. 07.10. um 20:30 Uhr im Rex

Regie: János Zsombolyai
Plakatmotiv "Queen Budapest"
GB / 2026
Mi. 07.10. um 20:30 Uhr
Einheitspreis: 12 €

Da es sich um eine Sondervorstellung handelt, können wir Cineville hierfür leider nicht anbieten.

Am 27. Juli 1986 spielte Queen vor 80.000 begeisterten Fans das größte Konzert, das das Népstadion in Budapest je erlebt hatte. Es gehört zur berühmten Magic Tour, in deren Rahmen die Band letztmals mit ihrem Leadsänger tourte.
von Verleih

Dieser Original-Konzertfilm mit den großen Hits von Queen „Bohemian Rhapsody“, „Crazy Little Thing Called Love“, „I Want To Break Free“, „We Are The Champions“ u. v. m. wurde jetzt neu abgetastet und in 4K wunderschön remastered, mit einem dynamischen neuen Audiomix. Drei Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer war es das erste „westliche“ Stadion-Rockkonzert hinter dem Eisernen Vorhang. Den ungarischen Behörden und der Filmbranche war das Konzert von solch großer Bedeutung, dass die besten Filmkameraleute und Techniker des Landes engagiert wurden, um es für die Nachwelt festzuhalten.

Mehr Infos zum Film unter https://www.queenbudapest.com/

Kult-Sneak

Ab Sonntag, 11.10. gegen 21 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kult-Sneak"
Frei ab 18 Jahren
OmU
D / 2026
Hi ihr Kinofans,
statt dem nächsten Sequel, Prequel, Remake oder ähnlichen zeitgenössischen Unglücken, bringen wir euch die Kult-Filme selbst zurück ins Kino.
Welcher Film läuft, bleibt eine Überraschung. Dabei suchen wir euch Filme aus, die es unserer Meinung nach besonders verdient haben, wieder auf der großen Leinwand zu erscheinen.
Der Abend wird mit einem kleinen Quiz eingeleitet und nach dem Film lassen wir euch den Saal noch ein Weilchen geöffnet – Zeit genug, sich ein Getränk zu schnappen und über den Film zu quatschen.
Wir freuen uns auf euch
Euer Rex-Team (: